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Da es keine allgemein gültige Systematik der Edelsteinschliffe gibt, sind in der Literatur unterschiedliche Gliederungsversuche zu finden.
Eine Unterscheidung nach Schliffarten und Schliffformen ist aber möglich.

Schliffarten

Geht man vom optischen Eindruck der geschliffenen Edel- und Schmucksteine aus, sind 3 Haupttypen der Schliffarten erkennbar:
  • Der Facettenschliff erhält seinen Charakter von einer Vielzahl kleiner Flächen, den Facetten. Er wird vornehmlich bei durchsichtigen Steinen angewendet. Die meisten Facettenschliffe lassen sich auf zwei Grundtypen zurückführen, auf den Brillantschliff mit rundem Grundriss und auf den Treppenschliff mit eckiger Form. Beispiele für den Facettenschliff: Brillantschliff, Smaragdschliff, Prinzessschliff
  • Der Glattschliff kann plan (eben), muglig (gewölbt) als sog. Cabochon oder als Kugel ausgeführt werden. Keine Facetten unterbrechen die gleichmäßige Steinfläche.
  • Der gemischte Schliff ist eine Mixtur aus Facetten- und Glattschliff. Auf dem oberen oder unteren Teil trägt der Edelstein Facetten, auf dem anderen ist er glatt, rundlich oder eben. Facetten- und Glattschliff angewendet werden auch kombiniert verwandt.
Schliffformen

Von den Grundtypen der Schliffarten, gibt es eine Fülle abgeleiteter Formen. Diese Schliffformen können gemäß den klassischen Maßen rund, oval, kegelartig, quadratisch (Carre), rechteckig (Baguette), dreieckig (Triangel) und vieleckig sein. Die Zahl weiterer, reiner Phantasieformen wird laufend ergänzt.

Baguetteschliff

Das Wort "Baguette" stammt aus dem Französischen und bedeutet kleiner Stab oder Stäbchen.
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Brillant - 2schliff


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Brilliantschliff

Ein runder Edelsteinschliff mit 57 Facetten- 32 Facetten im Oberteil, 24 Facetten im Unterteil und 1 Tafelfacette. Ist die Spitze abgeschliffen
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Brilliant - 1schliff

Ein runder Edelsteinschliff mit 57 Facetten- 32 Facetten im Oberteil, 24 Facetten im Unterteil und 1 Tafelfacette. Ist die Spitze abgeschliffen
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Cabochonschliff

Abgeleitet aus dem französischem "Knöpfchen". Die älteste Schliffart. Auch Mugel- oder Glattschliff genannt. Eine runde oder ovale
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Cabochon - 1schliff

Abgeleitet aus dem französischem "Knöpfchen". Die älteste Schliffart. Auch Mugel- oder Glattschliff genannt. Eine runde oder ovale
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Cabochon - 2schliff


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Carreeschliff

Die Grundform ist rechteckig und die Ober- und Unterseite sind durch Rundiste ( Bezeichnung für die Kante zwischen Ober- und Unterseite
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Herzschliff

Einer der romantischsten der sogenannten Phantasieschliffe. Er hat naturgemäß einen stark gefühlsbetonten Wert und ist daher als
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Kissenschliff

Schliffe mit quadratischem Umriss werden als Kissenschliff bezeichnet. Sein Vorläufer ist das "Dreifache Gut" mit 32 Facetten und
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Navetteschliff

Beim Navetteschliff, auch "Schliffchen" genannt, ist die Fasson spitzelliptisch, d.h. spindel- bzw. schiffchenförmig. Da Marquise
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Ovalschliff

Diese Schliff kommt dem Brillantschliff am nächsten, er ist eigentlich eine Variante des Rundschliffs (Brillantschliff). Er lässt
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Princessschliff

Eine der aufwendigsten Schliffarten mit 144 Facetten. Eine quadratische Modifizierung eines Brillantschliffs. Diese Schliffform hat
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Smaragdschliff

Eine Schliffart mit stumpfeckiger, treppenförmiger Form. Der Schliff ist als Treppe mit 56 Facetten und 1 Tafel angelegt. Wegen der
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Tafelschliff

Eine Schliffart, bei welcher der Stein quadratisch geschliffen und mit vier langen treppenförmigen Facetten versehen wird. Der Tafelschliff
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Triangelschliff

Ursprünglich ein Phantasieschliff bei Diamanten, welcher heute auch bei anderen Edelsteinen angewendet wird. Eine Schliffart in Dreieckform,
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Tropfenschliff

Pendeloque (abgeleitet aus dem Französischem "Pendule" ; bedeutet Pendel ) ist die fachliche Bezeichnung für einen in "Tropfenform"
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